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TuiFly News

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TUI und ver.di haben bei der Tochter InfoTec einen Tarifabschluss vereinbart C. Heil TUI goes verdi  – TUI goes ver.di: Tarifabschluss

Zur Abfederung der finanziellen Belastungen der Corona-Krise hat die TUI AG mittlerweile einen zweiten Staatskredit bewilligt bekommen. Wenn dieser früher oder später in Anspruch genommen wird, dann hat die öffentliche Hand die TUI AG insgesamt mit 3 Mrd. Euro unterstützt. Aus diesem öffentlichen Geld entsteht eine klare Verantwortung des Bundes und der TUI AG für die Beschäftigten und die Steuerzahler*innen. Hier plant die Geschäftsführung einen Strategiewechsel und eine Restrukturierung, die weit über Corona hinaus gehen. Mit öffentlichen Geldern darf aber keine Flucht aus tarifierten und mitbestimmten Arbeitsplätzen stattfinden, keine Verlagerung essenzieller Aufgaben der Airline in Technik und Verwaltung ins Ausland, kein Wechsel zum Billig-Sub-Charter-Modell und kein brutaler Arbeitsplatzabbau, der die Zukunft von mehr als tausend Kolleg*innen und der Airline als Ganzes aufs Spiel setzt.

Verantwortungsvoller Umgang mit den öffentlichen Geldern durch die TUI AG heißt vielmehr, diese Mittel nicht der Liquidität zu entziehen und für Einmalaufwendungen zur Finanzierung einer Re- bzw. Destrukturierung der TUI fly aufzuwenden, sondern gemeinsam mit den Betriebsparteien und den relevanten Gewerkschaften sozialverträgliche Alternativszenarien zu erarbeiten, die Zukunft für die Beschäftigten und die Airline bedeuten und die Liquidität des Konzerns nicht gefährdet, sondern stützt.

Presse:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-743429.html

Ver.di und PV Kabine erreichen mit Freiwilligenprogramm für TUI fly Grundkursler*innen finanzielle Absicherung und Entschädigung:

Die PV Kabine hat für die Grundkursler*innen eine sehr gute Abfindungsregelung ausgehandelt. In der aktuellen Lage ist dies auch im Vergleich zu anderen Airlines ein herausragendes Ergebnis, wozu wir den GKler*innen und der PV gratulieren möchten. Wir hätten uns natürlich auch gewünscht, dass die Ausbildungen zu Ende geführt werden können. Den Umständen entsprechend ist das aber ein sehr gutes Ergebnis, dass Sicherheit und finanzielle Entschädigung für die GKler*innen der TUI fly bedeutet und die Möglichkeit eröffnet, wieder nach vorne zu blicken und mehr Freiraum für neue Entscheidungen zu haben. Das Ergebnis ist aus einem starken Zusammenspiel entstanden. Die GKler*innen haben sich für ihre Interessen stark gemacht. Sie haben sich zusammengetan und in ver.di organisiert, haben sich beraten, und gegenseitig gestärkt, den Mut gefunden auch gegenüber Politik und Presse deutlich aufzutreten. So ist von vielen Ecken der nötige Druck auf den Arbeitgeber entstanden, dass die PV die nötige Rückenstärkung hatte, um dieses super Ergebnis zu verhandeln. Das Ergebnis beinhaltet u.a., dass die GKler*innen, die bis Ende September einen Aufhebungsvertrag wirksam spätestens zum Ende des Jahres unterschreiben, ab August in die Anfangsstufe CA 1 eingruppiert werden. Darüber hinaus bekommen diejenigen, die ein befristetes Arbeitsverhältnis bis Ende 2020 haben, eine Abfindung von 3.000 Euro, diejenigen deren Arbeitsverhältnis bis Oktober 2021 befristet ist, sogar von 11.000 Euro. Diese Vereinbarung gilt auch für alle GKler*innen, die das Unternehmen seit Ende Juni aufgrund der Situation freiwillig verlassen haben und beinhaltet zusätzlich ein Wiedereinstellungsrecht bis Ende 20203, wenn neu eingestellt werden sollte.