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Verhandlungen um unsere neue PV: Das Management mauert!

Verhandlungen um unsere neue PV: Das Management mauert!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in unserer zurückliegenden Verhandlung ging es weiter um die Frage, was die zukünftige Personalvertretung mitbestimmen kann und wie das Gremium aufgestellt sein wird.

Leider ist der Fortgang der Verhandlungen alles andere als erfreulich! 

Wir haben den Eindruck, dass die Gegenseite die Verhandlungen bewusst verschleppt und kein großes Interesse hat, von den bestehenden Einschränkungen und Beschneidungen für unsere Personalvertretung abzuweichen. In den vorherigen Verhandlungen wurde uns sogar gedroht, dass es beim bestehenden TV PV der UFO bleiben soll, wenn wir nicht einlenken (d.h. 5 statt 15 Mitglieder in der PV, massive Einschränkung der Kontrolle und Mitbestimmung bei Dienstplänen usw.). Und die Drohung sollten wir ernst nehmen. Rechtlich ist die Situation so, dass sich an der Grundlage für die PV-Arbeit nur etwas ändern kann, wenn auch die Geschäftsführung zustimmt. Wenn EW weiter unbeweglich auf seinen Positionen verharrt, dann bleibt es beim bisherigen Tarifvertrag!

Durch diesen Druck versucht das Management, uns zum Einlenken zu bewegen. Wir wollen aber nicht den Spatz in der Hand, sondern wir wollen eine angemessen große und durchsetzungsfähige Personalvertretung. Es gibt keinen Grund, die Kabine schlechter zu behandeln als andere Berufsgruppen!

Um zu einem Ergebnis zu kommen, haben wir dem Management einen neuen Entwurf für einen Tarifvertrag vorgelegt. Doch die Gegenseite weigert sich, sich auf diesen Entwurf einzulassen und rückt kein Stück von den bisherigen Positionen ab. Das Erschreckende dabei: Zu den wichtigen Fragen wie Mitbestimmung sind wir in den letzten Verhandlungen gar nicht mehr gekommen, da das Management immer noch darauf besteht, die PV zu verkleinern und in in ihrer täglichen Arbeit unzulässig einzuschränken.

Bei all dem Hin und Her ist eines deutlich geworden: Es geht in den Verhandlungen offensichtlich nicht darum, den besten Weg für die Mitbestimmung zu finden, sondern darum, möglichst viele Kosten einsparen zu können. 

Das wäre aber eine Einsparmaßnahme, die uns allen teuer zu stehen kommen würde. Denn Gesundheit, gerechte Verteilung und planbare Freizeit sind nicht mit Geld aufzuwiegen.

Wie geht es nun weiter? 

Auf den Druck des Managements müssen wir mit Gegendruck reagieren! Deshalb ist es für unser weiteres Vorgehen sehr wichtig, dass wir eure Meinung zu dem Thema kennen: 

Bitte beteiligt euch an der Befragung!

Alle, die noch nicht abgestimmt haben, erhalten in diesen Tagen eine Erinnerungsmail.

Wir werden die Befragung in der kommenden Woche auswerten und beraten wie es weitergeht!

Übrigens: Am 31.5.19 sind wir von 10 bis 15 Uhr für euch in CGN vor Ort!

 

Viele Grüße,

Eure ver.di-Tarifkommission Eurowings Kabine