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Eurowings-Flugbegleiter: ver.di drängt auf Ergebnisse

Eurowings-Flugbegleiter: ver.di drängt auf Ergebnisse

ver.di-Presseerklärung

03.09.2018 - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Eurowings gehen am morgigen Dienstag (4. September 2018) in Düsseldorf erneut in Tarifverhandlungen für die rund 1000 Kabinenbeschäftigten der Eurowings GmbH.

„Es ist Zeit für echte Ergebnisse“, betont ver.di-Verhandlungsführer Volker Nüsse. „Die Beschäftigten arbeiten am Limit, um den Sommerflugplan zu gewährleisten und zugleich gibt es keine Klarheit über die angewendeten Einsatzbedingungen. Von Respekt und Anerkennung der Arbeitgeber gegenüber den Beschäftigten sind wir in der Eurowings weit entfernt.“

Die Arbeitgeber hatten zugesagt, in der nunmehr zehnten Verhandlungsrunde ein verbessertes Angebot vorzulegen. Es wird bereits seit Monaten ein Manteltarifvertrag verhandelt, in dem es unter anderem um die Einsatzbedingungen in der gesamten Airline-Gruppe geht.

„Die Zeit drängt. Jede Woche, die wir ohne Ergebnisse verhandeln, ist eine Woche von Dienstplanänderungen und Dienstzeiten bis zu 18 Stunden aus dem Standby. Das bleibt auf Dauer nicht ohne Auswirkungen für die Gesundheit der Beschäftigten und die Sicherheit an Bord“, so der ver.di-Verhandlungsführer. Die Eurowings müsse Verantwortung für die Beschäftigten übernehmen und sich in den Verhandlungen deutlich bewegen, um endlich zu Ergebnissen zu kommen.