Nachrichten

LH will bis Ende September entscheiden, wer die LSG kauft

LH will bis Ende September entscheiden, wer die LSG kauft

Verhandlungen zu Best-Owner-Vereinbarung beginnen am 19. August. Wichtiger Schritt, aber noch nichts gewonnen! Gleichzeitig verweigert sich der Lufthansa Vorstand dem internationalem Dialog!

 Die Verhandlungen beginnen am 19.08.2019. Als verdi bei der LSG fordern wir in den Verhandlungen: „Die Lufthansa muss Hauptbesitzerin der LSG bleiben.“

Ein Gespräch mit dem Dachverband unserer Schwestergewerkschaften “Internationale Transportarbeiter Föderation (ITF)”, um über der Zukunft unserer internationalen KollegInnen bei der LSG zu sprechen, lehnt der Vorstand ab. ver.di sagt: „Die Lufthansa hat für alle LSG Beschäftigten Verantwortung!“

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Montag, den 29.Juli 2019 fand unser zweites Gespräch mit dem Lufthansa Vorstand statt. Wir haben unsere Forderungen erneut formuliert:

  • Kein Verkauf der LSG!
  • Erhalt aller Arbeitsplätze!
  • Erhalt aller Sozialstandards!

Die Antwort: Bis Ende September will die LH entscheiden, an wen sie uns verkaufen.

Zu unseren Forderungen sagte der Vorstand am Montag kein Wort, außer, dass wir im August beginnen, dazu zu verhandeln.

Wir haben also nur noch wenige Wochen Zeit!

Wir haben in dem Gespräch noch einmal deutlich und klar gesagt: Der Verkauf der LSG ist falsch und wir lehnen ihn ab!

Wir sind LufthanseatInnen durch und durch! Wir sind stolz auf unseren gelben Ausweis und wollen auch weiterhin Teil der Lufthansa-Familie sein! Wir wollen, dass auch in Zukunft die Lufthansa weiterhin als Familie besteht!


Da wir nach dem Gesetz keine Möglichkeit haben, den Verkauf zu verhindern, sind Verhandlungen der einzige Weg, um überhaupt noch mitgestalten zu können.

Wir wollen nun alle KollegInnen in einer “Best-Owner-Vereinbarung” absichern

Unsere Forderungen für die Verhandlungen, die wir am Montag dem Vorstand mitgeteilt haben, sind:

  • Die Lufthansa muss bei der zukünftigen „Partnerschaft“ mit dem Käufer die Mehrheit aller Anteile behalten!

Das bedeutet, die LSG muss zu mindestens 51% weiterhin der Lufthansa gehören. Denn dann würden wir weiterhin zum Konzern gehören und unsere Arbeitsbedingungen würden sich beim Verkauf der 49% Anteile an den Käufer nicht verändern. Die Lufthansa bliebe weiterhin in der Hauptverantwortung der LSG. Der gelbe Ausweis und die Tarifbindung wären gerettet.

Wir wollen eine “best owner” Vereinbarung mit dem Vorstand der LH abschließen VOR dem Verkauf der LSG

Sollte es zu einem Verkauf kommen, muss die Lufthansa mit ver.di und dem Konzernbetriebsrat (KBR) der LSG in einem Vertrag vereinbaren, dass ein Verkauf nur stattfinden darf, wenn der Käufer sich tarifvertraglich verpflichtet, alle Arbeitsplätze zu schützen, alle Sozialstandards weiterhin zu gewähren und dass alle Mitbestimmungsregeln weiterhin gelten (Betriebsräte, Betriebsvereinbarungen etc.)

Das würde bedeuten: Kein Verkauf unserer Rechte, kein Verkauf unserer Arbeitsplätze!

Einstieg in Verhandlungen voraussichtlich am 19. August

 Wir haben jetzt nur noch wenig Zeit, um diese Forderungen durchzusetzen. Mit dem Vorstand ist verabredet, dass wir voraussichtlich am 19. August in die Verhandlungen einsteigen. Die Termine sind gerade in der Findung. Wir müssen bis Ende September eine Lösung finden! Dafür brauchen wir jetzt sofort feste Verhandlungstermine!

Bis zu unserem ersten Verhandlungstermin im August hat der Lufthansa Vorstand zugesichert, keine Entscheidung in Richtung eines Käufers zu treffen. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung und gleichzeitig ist noch nichts gewonnen.

Wir müssen den Druck in den nächsten Wochen erhöhen und unsere Aktionen verstärken, wenn wir am Verhandlungstisch ernstgenommen werden wollen!


Vorstand verweigert Dialog mit ver.dis internationalem Dachverband

Gemeinsam mit unseren Schwestergewerkschaften, welche unsere 35.000 LSG KollegInnen weltweit vertreten, haben wir den LH Vorstand aufgefordert, Lösungen für die Zukunft ALLER LSG-Beschäftigten global zu finden.

Der Vorsitzende unserer Dachorganisation „Internationale Transportarbeiter-Förderation“ hat dazu Carsten Spohr angeschrieben und um ein Treffen gebeten. Der Vorstand lehnt dies ab.

Dies ist für uns nicht akzeptabel und verantwortungslos! Es geht um 35.000 Menschen bei der LSG weltweit!

Wir werden daher weiterhin Hr. Spohr als Vorsitzenden der IATA in die Verantwortung ziehen und bestehen auf einem Treffen!

Wir werden euch weiter über die aktuellen Entwicklungen informieren!

Dein ver.di-LSG-Koordinierungskreis (ver.di-Geschäftsfeldtarifkommission und ver.di-Vertrauensleute-SprecherInnen) Frankfurt, 2. August 2019

 

Werde ver.di-Mitglied! Informiere dich, um JETZT aktiv zu werden!

Werde ver.di-Mitglied

https://mitgliedwerden.verdi.de

 


Like die Facebookseite

„Kein Verkauf der LSG“ https://www.facebook.com/Kein- Verkauf-der-LSG-363855434246246/

whatsapp- Newsletter

News, Aktionen, Presseartikel & Mitmachmöglichkeiten. Trag dich ein auf: www.LSGnot4sale.de