Flughäfen

Köln/Bonn: Auftragsverluste bei UPS und Air Berlin!

Köln/Bonn: Auftragsverluste bei UPS und Air Berlin!

„Kölner Weg“ in der Sackgasse?

Richtig einordnen kann man es nicht, unfassbar ist die Entwicklung am Flughafen Köln/Bonn. Erst kommt die Nachricht über die Selbstabfertigung der UPS und nun verabschiedet sich die Air Berlin von der Abfertigung durch uns und wechselt zu WISAG. Was läuft schief?

Diese Frage würden wir euch gerne beantworten, doch wir sind nicht die Entscheider, die sich letztendlich die Fragen gefallen lassen müssen.

Eines ist klar, es gibt kaum einen so guten und so oft gelobten BVD, wie den des Flughafen Köln/Bonn!

Was wurde in den letzten Monaten unternommen um die Verträge zu halten oder besser gefragt: Was wurde nicht unternommen? Steckt eine Strategie dahinter, will man den BVD und den „Kölner Weg“ überhaupt noch?

Schraubt man gerade mit allen Mitteln an der Anzahl der Beschäftigten im Zusammenhang mit den anstehenden Aufsichtsratswahlen, nur um eine paritätische Besetzung des Aufsichtsrats zu verhindern und somit den Einfluss der Arbeitnehmervertreter so gering wie möglich zu halten? Gibt es Interessen Einzelner, doch eine Tochtergesellschaft zu gründen?

Alle diese Fragen müssen sich die Geschäftsführung und der Geschäftsbereichsleiter Betrieb Verkehr gefallen lassen! Der Auftragsverlust Air Berlin macht die gerade erst begonnen Verhandlungen über die Fortführung des „Kölner Wegs“ nicht einfacher.
Sowohl die gesamte Stammbelegschaft und nicht nur der BVD, als auch die Arbeitnehmerüberlassungskräfte haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es so weit kommen konnte! Stehen nun sehr viele Arbeitsplätze, in allen Bereichen der FKB, zur Diskussion?

ver.di und die ver.di Betriebsräte haben in den letzten zwei Jahren immer wieder Gesprächsbereitschaft signalisiert mit dem Ziel, Strukturen zu schaffen und Wege zu finden den BVD zu erhalten, damit die Beschäftigungsverhältnisse zu guten Bedingungen erhalten bleiben.

Jetzt liegt es an uns, den ver.di Mitgliedern und den Beschäftigten, egal ob Stammbelegschaft oder Arbeitnehmerüberlassungskraft, Einigkeit und Geschlossenheit zu demonstrieren. Alle sind von diesen Verlusten betroffen und alle müssen an einem Strang ziehen.

 

Unterstützt uns bei den anstehenden Verhandlungen über den Kölner Weg, der Druck hat sich erhöht!Wir lassen uns nicht vor eine Karre spannen, die Richtung Abgrund steuert!