Ryanair

Negotiations with Ryanair continue on short notice

Negotiations with Ryanair continue on short notice after disappointing first offer

The United Service Trade Union (ver.di) will continue their negotiations for about 1.000 cabin crew in Germany with Ryanair today, September 5th in Berlin. Today’s main issue will be temporary agency work. Ryanair has requested the date for today’s negotiations on very short notice.

Regarding the first offer in the negotiations, negotiator Mira Neumaier expressed great disappointment. Ryanair had offered to conclude national contracts but just until 2022. The company further denied the implementation of works councils. Neumaier also declared that the remuneration offer that includes no further increases at all in 2018 and 2021, a conversion of an already existing performance bonus and an increase of 50 cents per flight hour for 2019, plus a granted payment increase of 41 Euros per month in 2020, is completely unacceptable.

Christine Behle, ver.di national executive member, emphasized „with this offer, Ryanair has revealed their complete lack of appreciation towards employees and reluctance for real change“. The employer’s statement to grant social insurance during seasonal leave is one of the few assurances by Ryanair. Nonetheless, unpaid leave as such, including its short-term notice and duration for several weeks, would remain unchanged.

One of the key demands of ver.di for cabin crew is a substantial payment increase to provide a predictable and fair living wage. In more specific terms this includes to introduce a basic salary for all cabin crew, an increase of that basic salary and a guarantee of minimum working hours. Additionally, ver.di demands compensation of delays, airport-standby and the setup of a works council.

Verhandlungen mit Ryanair werden kurzfristig fortgesetzt – Angebot aus erster Runde enttäuschend

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Fluggesellschaft Ryanair setzen am heutigen Mittwoch (5. September) die Tarifverhandlungen für die rund 1.000 Flugbegleiter bei Ryanair in Deutschland fort. Die Verhandlungen finden in Berlin statt. Der Verhandlungstermin war von Seiten der Fluggesellschaft kurzfristig vereinbart worden. In der zweiten Verhandlungsrunde werde es vorrangig um das Thema Leiharbeit gehen.

Das Angebot aus der ersten Verhandlungsrunde sei ausgesprochen enttäuschend, betont ver.di-Verhandlungsführerin Mira Neumaier. Ryanair hatte das Angebot gemacht, nationale Verträge abschließen zu wollen, allerdings erst zum Jahr 2022. Darüber hinaus habe die Fluggesellschaft die Einführung von Betriebsräten abgelehnt. Das Entgeltangebot, das für die Jahre 2018 und 2021 keine weiteren Erhöhungen vorsieht, für 2019 die Umwandlung einer bestehenden Leistungsprämie sowie eine Erhöhung pro Flugstunde um 50 Cent, und eine Erhöhung der Entgelte in 2020 um 41 Euro pro Monat sei völlig indiskutabel.

„Ryanair hat mit diesem Angebot gezeigt, dass sie den Beschäftigten keine Wertschätzung entgegenbringen und nicht bereit sind für echten Wandel“, kritisiert ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. Eine der wenigen Zusicherungen, sei die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch den Arbeitgeber bei saisonalen Freistellungen. Die kurzfristig angekündigten zum Teil monatelangen Freistellungen ohne Kompensation würden dabei aber weiterbestehen.

Zu den zentralen Forderungen von ver.di für die Kabinenbeschäftigten gehört eine substantielle Entgeltsteigerung, die das Einkommen für alle Beschäftigten existenzsicher und planbar macht. Dazu gehören unter anderem die Einführung eines Basisgehaltes für alle Flugbegleiter, die Erhöhung dieses Gehaltes und die Einführung einer Mindeststundengarantie. Des Weiteren fordert ver.di eine Kompensation bei Verspätungen und die Einrichtung einer betrieblichen Interessenvertretung.