Ryanair

ver.di condemns scandalous approach at Ryanair

ver.di condemns scandalous approach at Ryanair

04.04.2018 - The Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) criticizes Ryanair's approach to the current cabin strikes in the strongest terms. The background to this is the first cabin strike in the history of Ryanair, which is currently being conducted in Portugal, and which Ryanair intends to undermine by deploying strike-breakers from across Europe. Workers are striking against poor working conditions and dumping wages.

"Employees across Europe, including our colleagues in Germany, have been proven to be under pressure by Ryanair to act as a strikebreaker and undermine the cabin workers' strikes in Portugal," states ver.di board member Christine Behle. They have been asked, under penalty of disciplinary action, to take over the strikers' flights. "This procedure is scandalous," said Behle. "Instead of acting against its own employees, Ryanair should finally agree on living wage agreements with the unions."

ver.di organizes the cabin crew at Ryanair as well as other low-cost airlines in Germany. Together with the European partner trade unions in more than ten countries, ver.di represents the interests of the employees of the largest European airline.

ver.di verurteilt skandalöses Vorgehen bei Ryanair

04.04.2018 -  Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert das Vorgehen von Ryanair bei den momentan stattfindenden Kabinenstreiks auf das Schärfste. Hintergrund sind die ersten Kabinenstreiks in der Geschichte von Ryanair, die zurzeit in Portugal durchgeführt werden und die von Ryanair durch den Einsatz von Streikbrechern aus ganz Europa unterlaufen werden sollen. Die Beschäftigten streiken gegen schlechte Arbeitsbedingungen und Dumpinglöhne.

„Beschäftigte in ganz Europa, darunter also auch unsere Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, werden von Ryanair nachweislich unter Druck gesetzt, als Streikbrecher zu agieren und die Streiks der Kabinenbeschäftigten in Portugal zu unterlaufen“, betont ver.di-Bundesvorstandmitglied Christine Behle. Sie würden unter Androhung von Disziplinarverfahren aufgefordert, die Flüge der Streikenden zu übernehmen. „Dieses Vorgehen ist skandalös“, so Behle. „Statt gegen die eigenen Beschäftigten vorzugehen, sollte Ryanair endlich existenzsichernde Tarifverträge mit den Gewerkschaften vereinbaren.“

ver.di organisiert die Kabinenbeschäftigten bei Ryanair sowie anderen Billigairlines in Deutschland. Gemeinsam mit den europäischen Partnergewerkschaften in mehr als zehn Ländern vertritt ver.di die Interessen der Beschäftigten der größten europäischen Airline.