Eurowings

Tarifverhandlungen zwischen ver.di und Eurowings vertagt - ver.di-Vorstandsmitglied …

Tarifverhandlungen zwischen ver.di und Eurowings vertagt - ver.di-Vorstandsmitglied Christine Behle erwartet „ein Ende der Niedriglohnpolitik“ der Lufthansa-Tochter

28.10.2016 - Die heutigen Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Eurowings sind ergebnislos zu Ende gegangen und werden in der kommenden Woche fortgesetzt.

ver.di erwartet von der Fluggesellschaft eine kräftige Erhöhung der Gehälter. „Die letzte tarifliche Tabellenerhöhung geht auf das Jahr 2009 zurück. Nahezu acht Jahre ohne tabellenwirksame Lohnsteigerungen sind für unsere Mitglieder nicht akzeptabel. Eurowings hat es jetzt in der Hand, diesen Konflikt zeitnah beizulegen und der Niedriglohnpolitik ein Ende zu bereiten“, so Bundesvorstandsmitglied Christine Behle.
 
ver.di fordert für die rund 460 Kabinenbeschäftigten von Eurowings unter anderem eine Anhebung der Gehälter und eine Erhöhung der Funktionszulagen um jeweils sieben Prozent, 500 Euro Zulage für die Kabinenleitung („Chef de Cabin“; CdC) und die volle Bezahlung der Dienstzeit einschließlich der Bodentätigkeiten und Bodenzeiten. Darüber hinaus strebt ver.di eine Anhebung der Mehrflugstundenvergütungen sowie eine Anhebung der Provision beim Bordverkauf an. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.
 
Bereits Ende September hat ver.di mit einem erfolgreichen Warnstreik diesen Forderungen Nachdruck verliehen, nachdem das Unternehmen keine verhandlungsfähigen Angebote vorgelegt hatte. ver.di erwartet nun ein klares Zubewegen der Lufthansa Tochter auf die gewerkschaftlichen Forderungen.