Fluggesellschaften

Lufthansa: ver.di fordert getrennte Verhandlungen

Lufthansa: ver.di fordert getrennte Verhandlungen

02.07.2015 - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert die Arbeitgeber auf, in der morgigen vierten Verhandlungsrunde mit der Lufthansa getrennten Verhandlungen zu den Themen Entgelt und betrieblicher Altersversorgung zuzustimmen. Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 33.000 Lufthansa-Beschäftigten der Bodendienste sowie bei Lufthansa-Systems, der Lufthansa-Service Group (LSG), der Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo und für ver.di-Mitglieder in der Kabine war am 19. Mai ergebnislos geblieben.

„Wir erwarten, dass die Arbeitgeber endlich ihre Forderung nach einer Verknüpfung der Entgeltrunde mit dem Thema betriebliche Altersversorgung aufgeben“, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christine Behle. ver.di lehnt eine solche Verknüpfung ab, hat aber die Bereitschaft signalisiert, das Thema in gesonderten Gesprächen zu verhandeln. „Das Thema betriebliche Altersversorgung ist derart komplex, dass ein Schnellschuss hier nicht angemessen ist“, so Behle.

ver.di fordert für die Lufthansa-Konzernbeschäftigten am Boden und in der Kabine, bei der Lufthansa-Cargo, der Lufthansa Service Gesellschaft, der Lufthansa Technik und Lufthansa Systems 5,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die rund 1.500 Auszubildenden im Lufthansa-Konzern fordert ver.di 75 Euro monatlich mehr sowie die unbefristete Übernahme. Der Vergütungstarifvertrag wurde zum 31. März 2015 gekündigt.