Frankfurt

Erfolgsbeteiligung zu gering! ver.di stärker geworden im Betriebsrat!

Erfolgsbeteiligung zu gering! ver.di stärker geworden im Betriebsrat!

Erfolgsbeteiligung bei Fraport zu gering!

Dieser Meinung sind ver.di-Betriebsräte nachdem sie nach der letzten Aufsichtsratssitzung die dann vorliegenden Zahlen überprüft haben. Während der Vorstand rechnerisch auf 280€ kommt und diesen Betrag auf 400 € aufgestockt hat, errechnen wir einen wesentlich höheren Betrag. Der Grund für die unterschiedliche Berechnung sind die Rückzahlungen aus der Manila Beteiligung. Der Vorstand ist wohl irrtümlich der Meinung, dass diese lediglich in den Konzernabschluss gehören. Dort tauchen die Millionenbuchungen auch auf. Aber wir sind der Überzeugung, dass sie auch im Ergebnis der Fraport AG zu buchen sind. Und dies führt dann zu einer deutlich höheren Planüberschreitung. Wendet man die Rechenformel der Betriebsvereinbarung 60/1 (Zukunftsvertrag) an, kommen wir auf einen Betrag der deutlich über 1000€ pro Mitarbeiter liegen dürfte! Die Betriebsratsvorsitzende hat den Vorstand aufgefordert, die BV 60/1 korrekt anzuwenden und den Beschäftigten die zustehenden Beträge zu überweisen. Claudia Amier hat gleichzeitig deutlich gemacht, dass der Betriebsrat auch Willens ist, dieses notfalls im Klageweg durchzusetzen.


ver.di stärker vertreten

Betriebsratsmitglied Jörg Vidot und Ersatzmitglied Roald Gromadecka sind mit sofortiger Wirkung von der Liste MVB zur ver.di-Liste übergetreten und bringen jetzt ihre Kompetenz und Arbeitskraft bei uns ein. Wir begrüßen die Kollegen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Verantwortungslos

Gegen die Stimmen der ver.di-Betriebsräte wurden heute die entsendeten Konzernbetriebsräte der Fraport AG abgewählt. Das heißt, bis zur Neuwahl ist das größte Unternehmen des Fraport-Konzerns jetzt ohne Vertretung im Konzernbetriebsrat. Gerade in Zeiten der Einführung des Drogenscreenings, des Punktekataloges oder der neuen Dienstbekleidung können die Belange der Fraport AG Kollegen nicht eingebracht werden. Dies ist schlicht und einfach verantwortungslos.