Condor

Condor: Sparen als Strategie – kein substanzielles Angebot in …

Condor: Sparen als Strategie – kein substanzielles Angebot in der Vergütungsrunde

 Kolleginnen und Kollegen,

in unseren Vergütungsverhandlungen im März diesen Jahres wurde uns für den geplanten weiteren Termin im April ein erstes Angebot angekündigt. Dieser Termin wurde arbeitgeberseitig kurzfristig abgesagt und auf den 18. Mai verschoben.

In diesem Tarifgespräch stellte Condor zunächst ihr „Spar- und Verbesserungsprogramm“ in sieben Punkten vor. Darunter befindet sich auch z.B. eine „Erhöhung der Crewproduktivität“. Dabei sollen die Standorte reduziert und die Flotten „bereinigt“ werden (757 kommt von UK zu Condor; A 321 geht nach UK). Aber auch soll es „schlankere & effektivere“ Strukturen im Overhead, stärkere Abgrenzung zwischen Tour Operator und Airlines und eine neue Maintenance Organisation geben.

Und…es wird ein „Beitrag“ der Beschäftigten, z.B. durch längeres und flexibleres Arbeiten erwartet.

Einen Vorschlag zur laufenden Tarifrunde gab es dann auch noch:

Keine Vergütungserhöhungen für 2016 und 2017. Und, für 2018 und 2019 nur Tabellensteigerungen, wenn Produktivitätssteigerungen überkompensiert werden. Das Ziel seien 7,5% Kosteneinsparung.

Motivierung der Mitarbeiter sieht anders aus, meinen wir. 

Am 28. Juni werden eure ver.di-Tarifkommissionen Kabine, Boden und CIB Technik gemeinsam unser weiteres Vorgehen beraten. Eure Meinung ist uns wichtig! Eure Tarifkommissionsmitglieder stehen dabei zur Verfügung oder mailt sie an: luftfahrt.bb@verdi.de .

Eure ver.di-Tarifkommissionen Condor Kabine, Boden, Technik

Stefan Ahlers, Dirk Brand, Thorsten Galeitzke, Bettina Kornely, Christel Lemcke, Markus Müller, Michael Tieste; (CFG Kabine)

Anke Althoff-Bender, Kirstin Moeck, Hans Wunder (CFG Boden) Thomas Gebel, Susanne Knapp, Ronald Reder (CIB Technik) sowie Holger Rößler (ver.di-Verhandlungsführer)

Unterstützt eure ver.di-Tarifkommissionen – werdet ver.di-Mitglied!

Von nix kommt nix. Wer mehr Geld in der Tasche, bessere Arbeitsbedingungen haben und auch sonst im Berufsleben was erreichen will, muss die Kraft stärken, die sich den Interessen der Beschäftigten verpflichtet fühlt: ver.di!

Wir haben zwar die besseren Argumente, aber wenn es hart auf hart kommt, zählt unsere Stärke. Dann sind wir nur so gut, wie es unsere Mitglieder sind. Dann zählt nur unsere Durchsetzungskraft.