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Transfergesellschaft: ver.di begrüßt finanzielle Bereitschaft …

Transfergesellschaft: ver.di begrüßt finanzielle Bereitschaft von Air Berlin

18.10.2017 - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Bereitschaft der Geschäftsleitung von Air Berlin, einen finanziellen Beitrag zur Gründung einer Transfergesellschaft zu leisten. „Wir freuen uns, dass unsere mahnenden Worte und auch die Protestaktion der Beschäftigten am Montag dieser Woche Wirkung gezeigt haben und somit in die Frage nach einer Transfergesellschaft Bewegung gekommen ist“, so Christine Behle, zuständiges ver.di-Bundesvorstandsmitglied.

Auch nach dem Geschäftsabschluss mit der Lufthansa droht tausenden Airberlinern die Arbeitslosigkeit. Auch wenn noch in den kommenden Tagen mit weiteren Interessenten verhandelt wird, ist die Errichtung einer Transfergesellschaft ein wichtiges und wirksames Instrument. „Es geht vor allem darum, Zeit zu gewinnen um die ehemaligen Beschäftigten der Airline an andere Arbeitgeber zu vermitteln. Jobbörsen, wie sie bereits stattfinden, sind auch hilfreich, lösen aber alleine das Problem nicht“, so Christine Behle.

Nachdem Air Berlin zu finanziellen Leistungen bereit ist, müssen nun auch die Lufthansa beziehungsweise weitere mögliche Erwerber ihren finanziellen Beitrag leisten. An die beteiligten Länder Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern richtete Behle den Appell, sich nunmehr möglichst schnell abzustimmen, damit rasch die weiteren Schritte zur Gründung einer Transfergesellschaft eingeleitet werden können. Bis sie tatsächlich die Arbeit aufnehmen kann, müssen noch viele Abstimmungen vorgenommen werden. „Die Zeit drängt, daher ist schnelles Handeln erforderlich“, so Christine Behle.