Airberlin

Air Berlin: ver.di-Forderungen an den Gläubigerausschuss

Air Berlin: ver.di-Forderungen an den Gläubigerausschuss

23.08.2017 - „Wir fordern vom Gläubigerausschuss, dass es nicht nur um Geld und Maschinen geht, sondern auch die Interessen der Beschäftigten, die bei Air Berlin gute Arbeit geleistet haben und nach wie vor leisten, berücksichtigt werden“, betont Christine Behle, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), vor dem Hintergrund der jetzt anstehenden Sitzungen des Gläubigerausschusses.

Behle appellierte an die soziale Verantwortung der Gläubiger und Kaufinteressenten gegenüber den 8.200 Beschäftigten der insolventen Air Berlin. Nicht die Beschäftigten hätten zu der Situation beigetragen, in der sich das Unternehmen jetzt befinde. Nun müssten vor allem auch für sie faire Lösungen gefunden werden.

„Es geht hier um die Rettung von Arbeitsplätzen“, so die Gewerkschafterin. „Das muss sich der Gläubigerausschuss immer wieder vor Augen halten.“ Es sei zudem aus Sicht von ver.di wichtig, Übernahmebedingungen zu regeln, Mantel- und Entgelttarifbedingungen festzuschreiben sowie soziale Standards zu schaffen.