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Air Berlin Insolvenz: ver.di und Arbeitgeber für Transfergesellschaft

Air Berlin Insolvenz: ver.di und Arbeitgeber für Transfergesellschaft

20.09.2017 - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat heute gemeinsam mit der Geschäftsführung von Air Berlin die Bundesregierung sowie die Landesregierungen von Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bayern aufgefordert, der Bildung einer Transfergesellschaft zuzustimmen. Nach Einschätzung von ver.di ist die Aufteilung der Fluggesellschaft Air Berlin an mehrere Bieter wahrscheinlich. „Schon jetzt ist klar, dass ein großer Teil der Beschäftigten keine Anschlussbeschäftigung bei einem der potentiellen Erwerber finden wird. Daher setzen die Sozialpartner sich im Unternehmen für die Gründung einer Transfergesellschaft ein. Hierzu ist Unterstützung durch Bund und Länder notwendig, da das Unternehmen voraussichtlich nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens keine eigenen Mittel zur Verfügung stellen kann. Die notwendigen Remanenzkosten zur Errichtung einer solchen Transfergesellschaft müssten durch Dritte getragen werden“, sagte heute Christine Behle, zuständiges ver.di-Bundesvorstandsmitglied.

Für diejenigen Beschäftigten, die nicht sofort einen neuen Arbeitsplatz bekommen können, ist der Übergang in eine Transfergesellschaft sinnvoll. Somit kann Zeit gefunden werden, um auch für diesen Personenkreis eine neue Anstellung zu finden.