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Air Berlin: Transfergesellschaft nimmt Arbeit auf

Air Berlin: Transfergesellschaft nimmt Arbeit auf

01.11.2017 - Am heutigen Mittwoch, dem 1. November 2017, hat die Transfergesellschaft für die Boden-Beschäftigten der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin die Arbeit aufgenommen.

„Wir begrüßen es sehr, dass die Transfergesellschaft für die Boden-Beschäftigten nunmehr ihre Arbeit aufgenommen hat. Dadurch erhalten die Betroffenen zusätzliche Perspektiven und gewinnen Zeit. ver.di hat sich sehr für die Transfergesellschaft stark gemacht und findet es außerordentlich positiv, dass der Berliner Senat diese Lösung ebenfalls unterstützt und die finanziellen Zusagen eingehalten hat“, sagte heute Christine Behle, zuständiges ver.di-Bundesvorstandsmitglied. Bedauerlich sei allerdings, dass die anderen Bundesländer Bayern und NRW sowie der Bund durch ihre Verweigerungshaltung eine große Transferlösung für alle Beschäftigten verhindert hätten.

Den aktuellen Zahlen zufolge haben 1.128 Beschäftigte die Möglichkeit, in die Transfergesellschaft zu wechseln. Diese Beschäftigten werden nach und nach von Air Berlin freigestellt bzw. gekündigt. Das Unternehmen braucht zur Abwicklung, die bis Ende April 2018 laufen soll, noch Beschäftigte und hat daher in einer ersten Welle zunächst rund 400 Boden-Beschäftigte freigestellt. Weit mehr als die Hälfte dieser Beschäftigten hat bereits den Vertrag mit der Transfergesellschaft unterzeichnet. Wegen unklarer Datenlage ist die Meldefrist für die Transfergesellschaft verlängert worden, so dass in den kommenden Tagen weitere Airberliner in die Transfergesellschaft wechseln werden.