Busse und Bahnen

Reza Shahabi weiter in Gefahr

Reza Shahabi weiter in Gefahr

Bedrohte Gewerkschafter privat Bedrohte Gewerkschafter

Solange grundlegende Arbeiterrechte im Iran beschnitten und Repressalien Alltag seien, „werden sich Arbeiter mit Protesten und Streiks dagegen wehren“, erklärte Reza Shahabi kürzlich in einer Botschaft aus dem Gefängnis. Er ist ungebrochen, doch sei seine Situation „weiter unklar“, medizinische Behandlung werde ihm verwehrt.

Im aktuellen „Verkehrsreport“ haben wir über die erneute Inhaftierung des Vorstandsmitglieds der Busfahrergewerkschaft Vahed von Teheran und Umgebung berichtet. Reza Shahabi war wochenlang im Hungerstreik. Inzwischen droht zwei weiteren Mitgliedern der Vahed, Davood Razavi und Ibrahim Madavi, Gefängnis. Der nierenkranke Mahmoud Salehi, ein führendes Mitglied der Bäckergewerkschaft, schwebt nach seiner Verhaftung auf offener Straße in akuter Lebensgefahr. Esmail Abdi von der Teheraner Lehrergewerkschaft war für seine Freilassung in einen 38-tägigen Hungerstreik getreten.

Die Machthaber im Iran könnten nur durch internationalen Protest gezwungen werden, die Gewerkschafter wieder freizulassen, sagen iranische Aktivisten im Exil. Sie informieren die Öffentlichkeit und bitten weiter, Protestbriefe an die iranischen Repräsentanten zu schreiben. Sie stellen auch Musterschreiben auf Englisch bereit. Wenn ihnen Briefe auf Deutsch zugesandt werden, sorgen sie für Übersetzung ins Persische und leiten sie weiter.

www.workers-iran.org

Protestschreiben an alliance_workers_iran@yahoo.com oder direkt an die Busfahrergewerkschaft vsyndika@gmail.com